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                                                       Seminarleitung:
                                    Gerhard Georg Walper, geb. 1956, verheiratet

 

  • Diplompädagoge, Familienaufsteller seit 1992
  • Lehrtherapeut in den Ausbildungen von Bert Hellinger
  • Dozent an der Jean-Monnet-Universität/Brüssel (Diplom-Studiengang „Familien- und Systemaufstellungen nach der Methode Bert Hellinger“)
  • Körperpsychotherapeut seit 1988
  • Gründer und Leiter des Taunus-Institut, Referent auf Fachtagungen

 

Nach der Tätigkeit in Erwachsenenbildung und Jugendarbeit folgten

  • Aus- und Fortbildungen in Körperpsychotherapie (Bioenergetik, Rebirthing, Holotropes Atmen) bei Albert Bedersdorfer und Ellen Hildenbrand
  • seit 1988 eigene Praxis als Körperpsychotherapeut
  • von 1990 bis heute Fortbildungen im Familien-Stellen, vor allem bei Bert Hellinger (ca. 10 – 15 Tage pro Jahr), zu Beginn meiner Aufstellertätigkeit außerdem bei Jakob Schneider und
    Dr. med. Gunthard Weber (Organisationsaufstellungen)
  • 2004 - 2006 Weiterbildungen in Traumatherapie bei Peter Levine (Somatic Experience)
  • seit 1992 Seminare mit Familien-Stellen für Einzelne, Paare und Kranke, Eltern und Kinder
  • von 1997 bis heute Zusammenarbeit mit Bert Hellinger als Organisator von Supervisionsseminaren, Schulungen und Tagungen
  • seit 1998 Organisationsaufstellungsseminare und Fortbildungen im Familien- und Organisations-Stellen, auch im Ausland
  • Supervisor von Beratungsstellen, sozialpädagogischen Einrichtungen, Kliniken und Organisationsberatern
  • 2001 - 2008 Leitungsmitglied im Vorstand der "Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen nach Bert Hellinger"(DGfS, vormals IAG), Regionalsprecher für Hessen und Leiter der „Regionalgruppe Aufstellungsarbeit Rhein-Main“
  • seit 2006 Dozent in den Ausbildungen zum Familien-Steller mit Diplom von Bert und Sophie Hellinger an der Jean-Monnet-Universität/Brüssel

 

Viele Weiterentwicklungen des Familien-Stellens haben in meine Arbeit Eingang gefunden. Die meisten Impulse hierzu verdanke ich Bert Hellinger selbst, dem Begründer dieser Segen bringenden Arbeit. Ich habe nahezu die gesamte Entwicklung seiner Methode bis heute aktiv begleitet. Entweder als Organisator seiner Vorträge, Workshops und Schulungen, oder als Teilnehmer und Stellvertreter, insbesondere in einigen seiner zukunftsweisenden Seminare der letzten Jahre. So wurden meine eigenen Aufstellungen von Vertiefungen erfasst - den „Bewegungen der Seele“, den „Ordnungen des Helfens“, dem „Gehen mit dem Geist“ und den „Ordnungen des Erfolgs“. Es erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit, dass ich diesen Weg bis zum heutigen „Neuen“ Familien-Stellen, der „Hellinger Sciencia“ (= die Wissenschaft von unseren Beziehungen in allen Bereichen des Lebens), mitgehen durfte. Ich fühle mich Bert Hellinger zutiefst verbunden.

 

Auch die Zusammenarbeit mit anderen Aufstellern und mit Bert und Sophie Hellinger innerhalb verschiedener Ausbildungsgruppen in Europa sowie der Erfahrungsaustausch unter Kollegen ist mir kostbar. Ihre Anregungen halten meine Arbeit lebendig. Genauso belebend sind die vielfältigen Anliegen der Menschen in meinem Seminaren. Ihnen und ihrem Leben zugewandt ist es mir wichtig, immer wieder neu und ohne vorgefaßtes Bild wahrzunehmen, mich einzufühlen und dem, was aus der Tiefe ans Licht kommen will zu trauen. Alles zusammen hat meine Vorgehensweisen verändert und verfeinert, bis hin zur meiner heutigen Form des Stillen Familien-Stellens.

 

Wie sehr mir dabei das Erfahrungswissen einfacher Männer und Frauen vom Land zugute kommt – ich wurde in eine Großfamilie von Handwerkern und Kleinbauern hineingeboren, zwei meiner Urgroßväter waren von Beruf „Tagelöhner und Musicus“ – kann ich nur erahnen. Eine tiefe Zuneigung zu Menschen, Urvertrauen in die Kräfte, die das Leben voranbringen, Furchtlosigkeit angesichts höchstgefährdeter, schwerkranker oder von Selbstzerstörung erfasster Klienten und die Entschlossenheit, unbequemen Wirklichkeiten ins Auge zu schauen, begleiten mich von Anbeginn meiner Aufstellungsarbeit. Ich danke meinen Eltern und meinen Ahnen von Herzen, dass sie diesen Samen in meine Seele gelegt haben.