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DAS STILLE FAMILIEN-STELLEN

 

in die Tiefe gehend --- gesammelt --- auf den Punkt

über Sprache hinaus --- über Moral und Urteil hinaus

 


Handeln im Dienst der Liebe und der Versöhnung  -  für Mutige


Anmeldung


7. zertifizierte Fortbildung  im neuen, geistigen Familien-Stellen

                                 nach Bert Hellinger

                          September 2012 – November 2014



 

      

Organsisation und Leitung:

 Gerhard G. Walper  -  Diplompädagoge, Körpertherapeut, Aufstellungsleiter seit 1992

Jahrgang 1956, Dozent an der Jean-Monnet-Universität in Brüssel, Lehrtherapeut in Bert Hellingers Ausbildungen, seit 1998 Fortbilder und Supervisor von Familienstellern, Psychologen, Medizinern, Sozialarbeitern, Pädagogen und Organisationsberatern in D/I/PL/A/CH/SLO/GR/F/GB/N, Leiter des Taunus-Instituts für Systemaufstellungen, von 2001 bis 2008 Leitungsmitglied in der DGfS (Deutsche Gesellschaft für Systemaufstellungen), Referent auf Fachtagungen.


Die Fortbildungsschwerpunkte

1.    eine fundierte Einführung in die Theorie und in die geistigen Grundlagen des „neuen“ Familien-Stellens:

die Ordnungen der Liebe – die Wirkkräfte der verschiedenen Gewissen - geistige Felder, geistige Grenzen - Bewegungen der Seele - Ordnungen in Organisationen und beruflichen Beziehungs-systemen -  Ordnungen von Erfolg, Leitung und Unternehmertum - Dienen und Verdienen - das Gehen mit dem Geist - stilles, geistiges Familien-Stellen: über Worte hinaus - die Ordnungen des Helfens  - Helfen ohne Burnout - systemisches Mitgefühl - Helfen und Lassen - die geistige Ebene: Liebe die zugewandt ist, ohne einzugreifen - Wirken durch Zustimmung - Liebe zu allen Menschen, wie sie sind  -  Liebe jenseits der Unterscheidung von „Gut“ und „Böse“ - geistig geführt: die Hingabe an Größeres

 

2.   eine fundierte Einführung in die Praxis der Aufstellungsarbeit, die neuesten methodischen Vorgehensweisen der HellingerSciencia® und die vielfältigen Aspekte der Technik

    (in der Einzelarbeit und in Gruppen)

 

3.    Aufstellungen unter Supervision und Praxisübungen, die den Transfer in den eigenen beruflichen Alltag unterstützen

Ziele der Fortbildung

Ziel der Fortbildung ist es, die Methode und die geistige Haltung des Stellens von Familien und anderen Beziehungs-Systemen (Teams, Arbeitsfelder, Organisationen) sowie damit einhergehende Vorgehensweisen (Meditationen, Sammlungsübungen, kurztherapeutische Interventionen) über Selbsterfahrung, Beobachtung und die Teilhabe als Stellvertreter kennen und verstehen zu lernen. Anhand von Fallbeispielen aus der eigenen Praxis werden die gesammelten Erfahrungen vertieft, um im Laufe der Fortbildung zunehmend selbst das Aufstellen in Übungsgruppen zu üben.

 

Die methodischen Vorgehensweisen und die Wirkungen der Ordnungen der Liebe und des Lebens werden an den konkreten Fällen erläutert. Dabei steht zunächst das Erlernen der Technik und das Begreifen der Dynamiken im Mittelpunkt. Genauso wichtig ist aber die Einübung der phänomenologischen Haltung, bei der die Therapeuten und Helfer sich einfühlen in den Klienten, seine Liebe und sein Beziehungssystem. Und sich mit ihrer ganzen Erfahrung in den Dienst eines größeren Zusammenhangs stellen, ohne Absicht und ohne Furcht, um sich von den Phänomenen, den Bewegungen der Seele und dem Wirken einer geistigen Kraft leiten zu lassen.

 

Darüber hinaus geht es um das Erkennen der Grenzen und Ordnungen des Helfens, sodass professionelle Hilfe ihre volle Wirkung entfalten kann und nicht im Burnout endet. Dieses andere Helfen nimmt sich zurück und greift nur ein, sofern es die Situation und das Schicksal des Klienten erlauben und erfordern. Es ist Helfen und Liebe im Einklang.

Die Inhalte der Fortbildung

Grundlagen der Aufstellungsarbeit: die Ordnungen der Liebe und des Lebens - die Bedürfnisse nach Bindung, Ausgleich, Ordnung - die Ordnungen des Helfens - Bewegungen der Seele - das Gehen mit dem Geist - Liebe, Verstrickung, Lösung - persönliches, kollektives und geistiges Gewissen - Opfer und Täter - Schuld, Rache- und Sühnebedürfnisse - Ohnmacht, Versöhnung und Frieden - die Unterscheidung der Gefühle - die unterbrochene Hinbewegung - Rundenarbeit, Rituale und Lösungssätze - die phänomenologische Haltung - Sammlung, Ernst und Stille - die Zustimmung zum Leben, wie es ist – Geführt Werden - die Liebe des Geistes

Dynamiken in der Paarbeziehung: Aneinander-Wachsen - Liebe über den Partner hinaus - Trennung, Abtreibung, Adoption, Pflege - frühere Bindungen - komplexe Familiensysteme - Liebe und Schicksal - Liebe im Angesicht von Abschied und Sterben - „geistig lieben“, von Krisen und Glück gleichermaßen geführt - der Partner als Geschenk

Aufstellungen in der Einzeltherapie: Gesprächsführung - systemisches Interview - Hilfsmittel im Einzelsetting - Sammlung und Einfühlung - Aufstellungen in der inneren Vorstellung - Innenreisen

Wie Kinder lieben: Hilfen für Kinder, Hilfen für Elter:  bei Aggressivität, Hyperaktivität, ADS, Einnässen, Legasthenie, Suchtgefährdung, Magersucht/Bulimie, Todessehnsucht etc. - Aufstellungen in Schul- und Erziehungsberatung - Wenn Kinder Schicksal tragen

Verstrickung und Lösung bei Krankheit: Familiendynamik bei Depression, Sucht, Psychose - Krebs und lebensgefährliche Erkrankungen - die Anhaftung der Toten - Krankheit und Un-Ordnung - die Krankheit als Lehrer - Liebe, Sinn und Segen einer Krankheit: „Die Krankheit ist der Bote einer tiefer gehenden Gesundheit.“(Bert Hellinger)

die Folgen von Krieg und Völkermord, Vertreibung und Auswanderung: was den Krieg in der Seele vorbei sein lässt - die Wurzeln in der Ferne - die Zustimmung zum schlimmen Schicksal, zu Gewalt und Unrecht - Opfer und Täter - Versöhnung und Frieden im Totenreich - jenseits von "Gut" und " Böse" , Liebe über Grenzen.   

Familien-Stellen und Sozialarbeit: das andere Helfen - Helfen und Lassen - systemisches Mitgefühl - Supervision und Teamsupervision durch Aufstellungen - Helfersysteme - systemische Interventionen in der Familienhilfe: Heim Pflege-/Adoptionsstelle, Familien . und Drogenberatung.

Einführung in Theorie und Praxis der Organisationsaufstellungen: Ordnungen des Erfolgs - Leitung, Rangfolge und Würdigung - Lösungen bei Konflikten und Mobbing - Fusion und Umstrukturierung - Nachfolgeregelungen und Kündigungen - Einflüsse von Familiendynamiken im Unternehmenskontext - geistig Führen : Leitung als Dienst      

Coaching und Familien-Stellen: Übertragung persönlicher Muster auf Kollegen und Teams - Beruf und Berufung - Dienen und Verdienen - Entscheidungsaufstellungen: Gehen, Bleiben, Selbständigkeit - Beruf und Familie bzw. Paarbeziehung - innere Bilder von Geld, Reichtum und Armut - Liebe zum Erfolg und Liebe zum Mißerfolg - Erfolg im Dienst für Größeres.  

Fortbildungszeiten

Diese 7. Fortbildung im Familienstellen am Taunus-Institut umfasst insgesamt 7 Module, bestehend aus je 2 Wochenendseminaren  (Freitag 9:30 – Sonntag 17:00). Das ergibt insgesamt 42 Fortbildungstage. Die Fortbildung beginnt im September 2012 und endet im November 2014.

Hinzu kommen noch die Übungstage in den Austauschgruppen, die von den Teilnehmern selbst organisiert werden. Zum ‚Lernen in und an der Praxis’ werden einige Klienten von außerhalb in die Fortbildungsgruppe kommen und zum jeweiligen Thema ihre Familie aufstellen.

Bitte beachten:  Bei den Terminen können sich noch Änderungen ergeben, insbesondere ab Mitte 2013. Die Teilnehmer werden darüber frühzeitig informiert.

 

Termine 2012 : 

Modul I 28. – 30. Sept. 2012 / 07. – 09. Dezember 2012
Ordnungen der Liebe, das Leben nehmen von den Eltern, die 3 Gewissen (Grundlagen I)
2013 :
Modul II
18. – 20. Januar 2013 / 22. – 24. März 2013
Paardynamik, unterbrochene Hinbewegung, Unterscheidung der Gefühle (Grundlagen II)
Modul III Mai 2013 / Juli 2013
Was den Krieg in der Seele vorbei sein lässt (Dynamiken in der Folge von Krieg und
Vertreibung, Opfern und Tätern in der Familie, Schuld und Sühnebedürfnissen –
Schmerz, der versöhnt – der Frieden im Totenreich – Liebe über die Grenzen von Volk und Moral hinaus)
Modul IV September 2013 / November 2013
Kindern helfen – Eltern helfen, Abtreibung und Kindstod, Adoption/Pflegefamilie/Heim Einzelarbeit I
2014 :
Modul V Januar 2014 / März 2014
Liebe die krank macht, Liebe die heilt – Aufstellungen bei Krankheit und Symptomen
Familiendynamik bei Depression, Sucht, Psychose
Modul VI Mai 2014 / Juli 2014
Ordnungen des Helfens, Helfen ohne Burnout, Einzelarbeit II Familienstellen
in Sozialarbeit und Schule, Supervision, Teamaufstellungen
Modul VII September 2014 / November 2014
Ordnungen von Erfolg u. Führung im Beruf und in Unternehmen: Organisationsaufstellungen,
Coaching und Unternehmensberatung mit Aufstellungen
Ordnungen des Erfolgs II: Beruf und Berufung – Verdienen und Dienen – Schuld und Schulden
Geistiges Familienstellen: von Größerem erfasst und geführt

                                                         

Teilnahmezertifikat

Am Ende der Fortbildung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei vollständiger Teilnahme ein von Gerhard Walper unterschriebenes Teilnahmezertifikat.

Fehltage wegen Krankheit oder anderem wichtigen Grund können in den laufenden Supervisionsgruppen oder durch Hospitation in den offenen Seminaren nachgeholt werden.

Es besteht die Möglichkeit, diese Fortbildung als erstes Ausbildungsjahr der 3- bis 4-jährigen Ausbildungen Bert und Sophie Hellingers zum Familienaufsteller mit Diplom anerkennen zu lassen.

(Gerhard Walper ist einer von 5 Lehrtrainern in den HellingerSciencia® - Ausbildungen. Mehr Informationen auf www.hellinger.com )

Teilnehmerkreis und Vorerfahrungen

In vielen Berufen ist das revolutionäre Wissen und die geistige Haltung des Familien-Stellens ein Schlüssel zu überraschendem, effektivem und liebevollem professionellen Handeln. Deshalb ist die Fortbildung für Menschen aus unterschiedlichsten Berufen offen.

 

Wer also mit größerem Mut und aus tieferer Einsicht andere Menschen beraten und sie beim Gelingen ihres Leben und ihrer Beziehungen unterstützen will ...

wer Menschen im Beruf zu mehr Erfolg verhelfen will ...

wer Menschen bei gesundheitlichen Problemen Wege von der Krankheit zurück zur Gesundheit und zum vollen Leben aufzeigen will ...

ist herzlich zur Teilnahme eingeladen!

 

 

Sie wendet sich im Einzelnen an ...


1. Beratungsberufe und Therapeuten: praktizierende Psychotherapeuten, Psychologen, Berater in Firmen, Coachs,Organisationsentwickler, Mitarbeiter von Beratungsstellen, Sozial- und Gesundheitsberater, Mediatoren, Richter und Anwälte, Pastoren.

2. Heilberufe: Mediziner, Heilpraktiker, Heilpädagogen, Ergotherapeuten und andere Heilbehandler.

3. Berufe mit Leitungsaufgaben: in Unternehmen, in psychosozialen, politischen oder pädagogischen Institutionen:Unternehmer, Manager, Projekt- und Bereichsleiter, Leiter von Kanzlei, Praxis oder Team, Kindergarten-, Heim oder Schulleiter, Leiter von Institutionen und Beratungsstellen. Diese finden sowohl wesentliche Einsichten in Organisations-und Führungszusammenhänge als auch persönliche Hilfen zur Entwicklung der eigenen Leistungs-Kompetenz.

4. soziale und pädagogische Berufe in allen Bereichen der Erziehung, Erwachsenenbildung, Sozialarbeit, Familienhilfe,Altenarbeit, Sozialberatung.


5. künstlerische und musische Berufe gewinnen für ihr besonderes Talent mehr Tiefe und Intensität, die vielen Lösungshilfen in den 2 Jahren führen zu erhöhter Kreativität und neuem Schaffensdrang, auch um Phasen künstlerischer Blockaden und innerer Leere zu meistern. In der Vergangenheit wurde die Fortbildung von einigen Teilnehmern auch zur Berufsfindung genutzt. Sie befanden sich im Umbruch und konnten entscheidende Impulse für einen Neubeginn, ihre Selbständigkeit, die Bewältigung neuer Herausforderungen oder für die Überwindung chronischer Zustände von Überforderung und Burnout gewinnen.

 

Die wichtigste Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft, den durch Urteile in unseren Familien und in uns selbst gesetzten Grenzen des Mitgefühls, der Achtung und der Zustimmung zu anderen Menschen, wie sie sind, ins Auge schauen. Um über diese Grenzen unserer Liebe hinaus zu wachsen in eine größere und umfassendere Liebe. den Teilnehmenden wird dabei Ernsthaftigkeit und Stehvermögen abverlangt, Mut und Demut. Es ist die Reichweite unserer Liebe, welche am Ende über die Reichweite professioneller Hilfe bestimmt. Größere Liebe führt zu immer wieder neuen, tiefgreifenden Einsichten und ist der Schlüssel beim Neuen Familien-Stellen und seiner Anwendung im Beruf.

Die Teilnehmer sollten bereits bei mir oder einem anderen erfahrenen Familien-Steller ein persönliches Anliegen aufgestellt haben.Wer nach der Fortbildung Familienaufstellungen leiten möchte, sollte einen zum Heilen oder Beraten legitimierenden Berufsabschluß besitzen. ( z. B. Psychologe, Diplompsychologe und Sozialarbeiter, Arzt und Heilpraktiker, Unternehmens-berater, Pfarrer, Richter/Mediator) eine grundlegende, psychotherapeutische Ausbildung und drei Jahre Praxis-Erfahrung mitbringen.


Teilnahmebedingungen

1.   Die Anmeldung ist jeweils für ein Modul erforderlich.

 

2.  Sie erkennen diese Teilnahmebedingungen an und erklären, dass Sie in eigener Verantwortung teilnehmen

     und aus  eventuellen Folgen keine Forderungen ableiten werden.          

 

3.  Sie können bis zu 3 Wochen vor Beginn des nächsten Moduls schriftlich von Ihrer Anmeldung zurücktreten.

     In diesem Falle wird eine Bearbeitungsgebühr von € 50,- einbehalten.        

    

4.   Es besteht kein Erstattungsanspruch auf die Teilnahmegebühr versäumter Fortbildungsabschnitte.


Fortbildungsgebühren / Unterbringung /Verpflegung

Die Fortbildungsgebühren betragen 660,- Euro pro Fortbildungsmodul à 2 mal 3 Tage plus eine einmalige Anmeldegebühr von 100,- Euro.

 

Für die Übernachtung und Verpflegung müssen die TeilnehmerInnen selbst Sorge tragen (mit der Anmeldebestätigung wird eine Hotelliste versandt).

Die Fortbildung findet voraussichtlich im Hotel „Haus am Park“ in Bad Homburg (bei Frankfurt/Main) statt.

Organisation und Anmeldung

Gerhard Walper / TAUNUS INSTITUT

Königsteinerstrasse 4

D - 61350  Bad Homburg

Fon 06172 - 305 722 / fax 688857

eMail  info@taunus-institut.de       Internet   www.taunus-institut.de

 

Anfragen werden von ihm entgegengenommen

( Telefonsprechzeit: Mi 9:00 - 10:30 Uhr)